Mittwoch, 27. August 2014

Premiere

- erstmals im Netz, noch bevor es in Foren erscheint, für den INGRIN CHRONICLE!!!


VERKEHR(T)


Die diagnose war nicht schwer
An bewegung fehlts mir sehr
Und im öffentlichen raum
Starb der prophylaktisch traum


So am bahnhof ganz profan
Blick ich mir fahrpläne an
Automat mit gas gefüllt
Hat die reiselust gekillt


Wandte mich zur autobahn
Durch mietwagen leicht getan
Fiel von der brücke der stein
Sollte nicht im auto sein


Beides überlebt und dann
Sah ich mir den flugplatz an
Billig und nicht alleine
Flog ich über die ukraine



© Ingo Grinowski





Über den Sinn von Sanktionen.

In Zeiten, da der Krieg noch als:  die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln akzeptiert war, nahm man Jemandem etwas weg und hoffte darauf, er würde es akzeptieren (der Stärkere gewinnt).

Später, als die jeweilige Bevölkerung des "Stärkeren" nicht mehr so einfach zu überzeugen war, ihre besten Söhne in eine Schlacht zu schicken und zu verlieren, -kam ein (natürlich) kluger Mann auf die Idee, man könnte dem Feind etwas wegnehmen, ohne Schlacht.

Dieser besagte Mann, dessen Namen wir natürlich nicht kennen, erfand: "die Sanktion" , super Schachzug, denn er erkannte, in einer Welt die sowas von "konsumbezogen" ist, gibt es keine grössere Strafe: man schliesst den "Feind" davon aus, bis er angekrochen kommt.  Er testete dies selbstverständlich am lebenden Objekt, in dem Fall - seine Töchter,  war  von dem Ergebnis voll überzeugt.

Man wandte dieses perfide Instrument, in einem Grossversuch, gegen den "Ostblock" an,  bis die Töchter und Söhne dort auf die Strasse gingen und ihre Regime, die mit  ihrer Politik ja die Sanktionen heraufbeschworen hatten, verjagten.

Grosser Erfolg, der Mann bekam die entsprechenden Orden.

Die Sanktion war etabliert.

Wie werden sie aber funktionieren, bei Menschen, die eh nur von der Hand in den Mund leben, denen der westliche Konsum völlig unbekannt ist?

Wie werden sie funktionieren, wenn man mit den Staaten, denen sie gelten noch anderweitig verbunden ist?
Werden auf einmal russische Raketen woanders hinfliegen (auf eine nicht genannte Erdumlaufbahn), wenn man Russland sanktioniert?

Wird es nicht eine Menge Geld kosten, wenn sich der "Feind" gegen die Sanktionen wehrt?
Hatten die Preussen recht?

I.v.G.

George Harrison - Give Me Love (Give Me Peace On Earth)

- Live in Japan ... 1991, ein legendäres Konzert!





Samstag, 23. August 2014

M.D. Chapman

Lennon-Mörder: Mark David Chapman auch im achten Anlauf, mit seinem Antrag auf Entlassung, gescheitert.

Yoko Ono fühlt sich durch seine Freilassung bedroht. Gut man könnte sich streiten, ob er wirklich noch eine Bedrohung ist, aber dazu kann ich natürlich, als Aussenstehender nichts sagen.

Mir fällt spontan ein, der Mann sollte mindestens die vierzig Jahre, die John Lennon lebte - absitzen, um zu sehen: Wie "kurz" das ist!

(fast 34 hat er schon A.d.A.)  
I.v.G. 


Donnerstag, 21. August 2014

Romance-Scam oder der teure Traum

Ich glaube, es traf mich vor vier Jahren wie ein Blitz. Aus ziemlich, heiteren Himmel erhielt ich in einem Social-Media-Forum, die Nachricht einer jungen Dame, mit der Angabe, ihr gefiele mein Profil und sie hätte gern "Kontakt" zu mir.

(Also nicht, dass mich das wundern würde.)

So schrieb ich zurück, fragte nach Fotos und ihrer Biografie. Sie kam dem nach, schrieb sei aus San Diego CA., wäre Studentin und hätte lust, mich mal zu besuchen. Es entwickelte sich ein täglicher E-Mail-Austausch. 

Kurz und gut, irgendwann eröffnete man mir, man sässe in einem Hotel in Afrika fest, wohin man kurzfristig zu einem Verwandten musste, wurde dort bestohlen und bräuchte meine Hilfe.
1000 Euro würden fürs Erste reichen. Schlagartig verliess mich meine angeborene Eitelkeit und ich dachte: "ach darum gehts".
Ich recherchierte etwas im Netz und fand verschiedene Foren, die sich mit dem Thema: Scam beschäftigten.

Suchte mir nahe liegend ein deutsches aus, meldete mich an und liess mir helfen. So erfuhr ich zum Beispiel, dass man durch eine einfache Analyse des E-Mail Headers, schon gewarnt sein kann, denn niemand aus den USA wird seine Mails über Nigeria versenden.
Man gab mir den Tipp, auf die Zahlung zum Schein einzugehen, aber eine Kopie des Passes zu verlangen, dass sei in Deutschland von Western Union verlangt, was natürlich nicht stimmt.
Man ging darauf ein, schickte mir eine Pass-Kopie, die dann von den Experten im Forum auch als solche identifiziert werden konnte. 
So konnten dann die Kontaktdaten und Fotos der "Dame" im Netzt als Scam veröffentlicht werden, zur Warnung für andere. 

Hilft aber nur, wenn potentielle Opfer auch mal die E-Mail-Adresse des jeweiligen Kontaktes "Googlen" würden! 

Ich sah vor kurzem im TV den Bericht über eine Frau, die ihr gesamtes Vermögen an einen Scammer aus Nigeria verloren hat. 
Man kann also nicht oft genug warnen, mir hat es (hypothetisch) einige Tausend Euro gespart.

Foto-Quelle: Anti-Scam.de






Mittwoch, 20. August 2014

Sozialer Crash-Kurs

Jobcenter machen zu viele Fehler bei Hartz-IV-Bescheiden!

Eine Prüfung von 42 Jobcentern durch die Agentur für Arbeit, im ersten Halbjahr 2013, brachte dieses Ergebnis. (siehe Link unten)

Man fährt einen sozialen Crash-Kurs auf den Schultern der Betroffenen. Wie lange noch?

Am grössten deutschen Sozialgericht in Berlin geht alle 22 Minuten eine neue "Hartz-IV"-Klage ein, die meisten davon zurecht. So wandern Millionen in die Taschen von Anwalt-Sozietäten, die man eindeutig für Besseres ausgeben könnte.

Höchste Zeit für eine Reform der Reform!!!




http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2014-08/31169797-ba-pruefer-jobcenter-machen-zu-viele-fehler-in-hartz-iv-bescheiden-003.htm



Dienstag, 19. August 2014

Lucy Trailer und Filmkritik

Geht doch mal wieder ins Kino!
Scarlett Johansson fügt ihrer "Filmografie", ein weiteres Highlight zu.

Bild-Quelle:   © UPI Germany

http://www.freenet.de/unterhaltung/kino/lucy-kaempft-sich-an-die-spitze-der-kinocharts_4520590_533502.html
Lucy Trailer und Filmkritik | TrailerSeite.de

- einfach Picknick

Nun es gibt Ereignisse, die erscheinen anfänglich klein und haben eine grosse Wirkung. So geschehen, beim sogenannten "Paneuropäischen Picknick", dass vor 25 Jahren den Untergang der "DDR" einläutete.

>Zum Paneuropäischen Picknick diktierte Erich Honecker dem Daily Mirror folgende Erklärung:

„Habsburg verteilte Flugblätter bis weit nach Polen hinein, auf denen die ostdeutschen Urlauber zu einem Picknick eingeladen wurden. Als sie dann zu dem Picknick kamen, gab man ihnen Geschenke, zu essen und Deutsche Mark, dann hat man sie überredet in den Westen zu kommen.“

– Erich Honecker: dem Daily Mirror am 19. August 1989<

Quelle: Wikipedia





Freitag, 15. August 2014

- wer kennt noch: Larissa Sawitzkaja

Manchmal gibt es Nachrichten, die nimmt man zur Kenntnis und die lassen Einen nicht mehr los, schlimmer noch: es berührt, wie die Geschichte von Larissa Sawitzkaja.

Über der Taiga hatten ein Verkehrs- und ein Militärflugzeug ein unheilvolles Zusammentreffen, 36 Menschen starben, nur Larissa Sawitzkaja überlebte den Sturz aus 5000 Metern!

Es ereignete sich am 24. August 1981.
Die sowjetische Presse erwähnte den Zusammenstoss eines Militärflugzeuges mit keinem Wort.
Unter Breshnew gingen offiziell keine Schiffe unter und stürzten auch keine Flugzeuge ab, undenkbar.

Fünf Jahre später, schrieben dann doch einige Zeitungen von einer Sportlerin, deren selbstkonstruiertes Fluggerät abgestürzt war. (das zur sowjetischen Presse)

Eine Kommission ermittelte dann, dass am Zusammenstoss der Flugzeuge, die Besatzungen, der mangelhafte Flugleitdienst und das nicht genügend exakte Zusammenwirken zwischen ziviler und militärischer Flugsicherungskontrolle schuld gewesen war.
Da die beiden Kommandanten der Maschinen tot waren, gab es keine Verhandlung.

Von offizieller Seite des "Arbeiter- und Bauern Staates" wurde ihr Hilfe zuteil, natürlich: man ersetzte ihr den Wert ihres verlorengegangenen Gepäcks, bezahlte ihr die Fahrt in ein Sanatorium, auch die Rückfahrt.
"Die staatliche Versicherungsgesellschaft >Gosstrach<  machte eine Entschädigung von 75 Rubeln locker.
Igor Saizew, der Herausgeber der sowjetischen Variante des Guinness-Buchs der Rekorde, teilte Larissa in einem Brief mit, dass ihr 5000- Meter-Sturz der einzige solche Fall in der UdSSR sei, ausserdem versprach er ihr, jene Hilfe der Versicherung in das Kapitel >geringfügigste Entschädigungen< aufzunehmen"***

1990 erschien der erste Artikel über diese Frau, (im Zuge der Perestroika, AdA) in der Zeitung "Selskaja Shisn", und sehr viele russische und andere Menschen fühlten sich aufgerufen dieser Frau zu helfen.

Kleine Fussnote: selbst vier Häftlinge schickten ihr ein Teil ihres Verdienstes.

Foto-Quelle: Sputnik-Archiv


***Zitat: Wladimir Dawydenko

Amazon

Ich werde mich nicht an der Unterschriften-Aktion gegen "Amazon" beteiligen, denn es ist mir nicht klar: wer der "Gierigere" ist; die Verlage oder jemand der nur Profit machen will.
Es wird dargestellt, daß man im Börsenverein, natürlich nur uneigennützige Ziele hat, selbstverständlich der deutschen Literatur und nichts weiterem verpflichtet.
Man muss nur lesen, oder man könnte natürlich auch der "Auslese" des Herrn Scheck vertrauen, um zu begreifen: "die produzieren 'ne Menge Mist im Literaturbetrieb,  hauptsächlich: Seller;
also verkaufte "Platten", also wie "Heino", es scheinen Leute das Sagen zu haben, denen es etwas an Ahnung fehlt.
Ein deutsches Thema.
Die Musikindustrie hatte es ja schon mal erlebt: 

ES IST NICHT IMMER DER BESTE AUF DEM RICHTIGEN PLATZ! 

Amazon ist ehrlich, die wollen nur Kohle, aber die geben fast Jedem die Chance, darüber könnte man auch mal nachdenken, natürlich nicht, wenn man am Busen hängt. - Verständlich!




Montag, 4. August 2014